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Thema: Lesestoff

Ein simpler Eingriff - Yael Inokai



Im Urlaub bin ich durch eine Review auf diese Buch gestoßen dass mein Interesse geweckt hat.

"Ein simpler Eingriff" von Yael Inokai beschreibt das Leben der Krankenschwester Meret in einem Krankenhaus der 60-70 des letzten Jahrhunderts. In ihrer Klinik wird ein Eingriff angewandt, der psychische Erkrankungen schnell und radikal auslöschen soll. Meist geht es um Frauen, die eingeliefert wurden, weil sie ihre Wut allzu offen zeigten.

Meret glaubt an die Ausreden, hinterfragt nicht die Lügen derer, die Frauen Macht und ihre Eigenständigkeit rauben. Als Kinder wurden ihre Schwester und sie vom Vater regelmäßig schwer misshandelt. Dennoch sucht Meret keine Entschuldigungen. An dem Fehlverhalten waren eindeutig sie und ihre Schwester schuld und die Strafen waren gerechtfertigt. Den Ärzten und dem simplen Eingriff vertraut sie später blind und sieht nicht, wie vor allem unbequeme Frauen damit ruhiggestellt werden.

Meret verliebt sich in eine Kollegin. Ungeplant. Erschreckend und doch sehr emotional.
Gegen Ende deutet ein Arzt an, er habe Merets lesbische Neigungen erkannt – und auch das könne mit einem ähnlichen Eingriff korrigiert werden, wenn sie das wünsche. Spätestens hier lässt sich nicht mehr leugnen, dass es bei dem Eingriff oft nicht um Heilung geht, sondern um Anpassung an die gesellschaftlichen Normen.

Hätte ich gewusst wie anstrengend das Hörbuch ist, hätte ich mich wohl für das Buch entschieden. Ich fand die Erzählerin Lisa Hrdina teilweise so anstrengend, dass ich Pausen machen musste um noch zu folgen.

Alles in allem stelle ich fest dass es gut ist im HIER UND HEUTE zu leben. Und nicht vor 60 Jahren - wobei ich da geboren bin. Aber als Kind bekommt man eben auch nicht alles mit. Und ich wäre auch als offene und geradlinige Frau in solch einer Klinik gelandet. Vielleicht war ich deswegen so fasziniert von dem Thema.


Susanna 06.02.2023, 15.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

IKIGAI - The Japanese secret to a long and happy life



Jeder von uns hat IKIGAI in sich. Aber was bedeutet es.

Der kleine Lebenshelfer von Héctor García  und Francesc Miralles ist jetzt keine wirklich weltbewegende Sache. Aber er macht eines klar: Wir sollten mehr auf uns achten.

Beginnend auf der japanischen Insel der 100jährigen in Okinawa bewegt sich Garcia praktisch rund um die Welt um zu zeigen wo der innere Frieden zu finden ist - in uns selbst.

Genug Bewegung bis ins hohe Alter, geistige und körperliche Erlebnisse, gesundes Essen. Der Japaner beendet ein Essen wenn sein Magen 80% gefüllt ist. Der Europäer und der Amerikaner schlagen weiter zu weil es schmeckt. Dabei unterscheiden sich auch die Nahrungsmittel gravierend. Wir sollten mehr auf gesunde Ernährung achten. Und darauf dass Geist und Körper im Einklang sind.

Anbei zwei Amazonlinks zum Buch. Mit 123 Seiten ist es auch schnell gelesen.

Englische Version: https://amzn.to/3IYztgy
Deutsche Version: https://amzn.to/3onGm37

Susanna 03.02.2022, 08.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


"Ich bin Susanna - Mitte 50 und Powerfrau. Ich liebe mein Leben und das was ich tue und lebe nach dem Motto "Ganz oder gar nicht!" Das Leben ist zu kurz für Tralala - also wird mit beiden Beinen hineingesprungen.
Seit 1996 bin ich im Netz unterwegs mit unterschiedlichen Blogs und Webseiten. Einige werden mich vielleicht noch als TheStrangebeauty oder Knitchicks kennen.
Die Zeiten haben sich geändert, mein Leben auch. Aber eines ist geblieben - die Liebe zum bloggen. Ich liebe den weibliche Style und wenn ein Mann immer noch Gentleman ist.


"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
Sanskrit



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